Exerzitien

Exerzitien

Exerzitien sind nichts anderes als eine Schule des Ausgerichtetseins auf Gott. (P. Franz Jalics SJ)

Unsere Kurse

Im Haus Gries finden ganzjährig 22 – in der Regel zehntägige – Exerzitienkurse nach dem Grieser Weg statt.

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Die Teilnehmerzahl pro Kurs liegt im Durchschnitt bei 26 Personen. Die Exerzitienkurse werden von jeweils einem geistlichen Begleiter und einer geistlichen Begleiterin angeleitet. Manche Kurse werden auch von drei Personen begleitet.

Für Junge Erwachsene gibt es die speziellen Kursformate
»Time Out« (18 bis 33 Jahre, 6-tägig) und
»young professionals/parents« (30 bis 40 Jahre, 4-tägig).

Die Exerzitien geben einerseits eine Einführung in das kontemplative Beten für Menschen, die diesen Weg kennenlernen wollen. Andererseits dienen sie zur Vertiefung eines bereits begonnenen Weges.

Die nächsten freien Kurstermine

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Nr. 962 JE-11

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Nr. 964

Begleiter(in):
Werner Sulzer
Sabine Schober

Kosten: 620,- €

Weitere Kurse

Inhalt und Ablauf der Kurse

Ziel Kontemplativer Exerzitien

Kontemplation ist Einübung ins Wahrnehmen. Wir richten uns auf die Gegenwart Gottes im Hier und Jetzt aus und lernen wahrzunehmen und anzunehmen, was sich in der Stille zeigt. Im kontemplativen Gebet ereignet sich ein Beziehungsgeschehen zwischen Gott und Mensch.

Die kontemplativen Exerzitien leiten schrittweise zum Jesusgebet an. Wer Exerzitien macht, schenkt seine Aufmerksamkeit dem Namen Jesus Christus und tritt damit mit ihm in Beziehung. Gleichzeitig hat darin die ganze eigene Glaubens‐ und Lebensgeschichte Raum und darf authentisch da sein. Es wird Hilfestellung gegeben, mit Schwierigkeiten und Erfahrungen des kontemplativen Betens gut umzugehen. Das Meditieren in Gemeinschaft und Stille trägt und unterstützt das persönliche kontemplative Beten.

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Elemente der Exerzitien

  • Durchgehendes Schweigen – es hilft die Gegenwart Gottes besser wahrzunehmen
  • Hinführung zum Jesusgebet
  • Über den Tag verteilt 4-5 Stunden Meditationszeit
  • Einladung zum täglichen Gespräch mit der/dem Exerzitienbegleiter*in
  • Täglicher Gottesdienst mit Ansprachen zum kontemplativen Beten
  • Spaziergänge in der Natur
  • Möglichkeit der Teilnahme an einer Stunde Übungen zur Körperwahrnehmung
  • Täglich einstündige Mithilfe im Haus

Der äußere Rahmen

Das Leben im Haus Gries ist durch Einfachheit geprägt. Sie sind in Einzelzimmern mit Waschgelegenheit untergebracht. Duschen und Toiletten befinden sich auf der Etage.

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Während der Kurse werden Sie mit vegetarischem Essen verpflegt. Wir verwenden nach Möglichkeit regionale Produkte und Lebensmittel aus biologischem Anbau.

Alle Kursteilnehmer*innen helfen täglich eine Stunde in der Küche, beim Reinigen und im Garten mit. Diese Mitarbeit hilft, Ihren Exerzitienprozess zur »erden« und das, was Sie in den Exerzitien als geistlichen Wert erkannt haben, in das praktische Leben umzusetzen.

FAQ

Lukas Ambraziejus

 geb. 1995 in Kaunas, Litauen. Zwischen 2015 und 2020 absolvierte er eine Jesuitenausbildung in Nürnberg und das Studium der Philosophie in München. Seitdem wohnt er in Vilnius, Litauen, und arbeitet als Leiter der Organisation von jungen Erwachsenen “MAGIS”.

meine Kurse

Martina Klenk

Weitere Informationen folgen.

meine Kurse

P. Lutz Müller SJ

 1962 in Lünen/ Westfalen geboren und in der Rheinpfalz aufgewachsen. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann Eintritt in den Jesuitenorden 1983. Studium der Philosophie und Theologie in Deutschland. Arbeit im Jesuit Refugee Service in den Philippinen und Malaysia (1987-89). Priesterweihe 1993. Studentenpfarrer in München (1992-94) und Würzburg (1997-2001). Therapeutische Ausbildung in Chicago (1994-96). Von 2001 bis 2010 in der Berufungspastoral für die Jesuiten tätig. Von 2010 bis 2016 Leiter der Beratungsstelle “Offene Tür” in Mannheim. Seit Herbst 2016 Gründung einer Jesuiten-Kommunität mit Flüchtlingen im Abuna-Frans-Haus in Essen.

meine Kurse

Sabine Schober

 1960 in Stuttgart geboren, 1980 – 1986 Studium der evangelischen Theologie in Tübingen und Straßburg, seit 1986 Pastorin der evangelisch-methodistischen Kirche, seit 1993 in der Krankenhausseelsorge im Diakoniewerk Martha-Maria in Nürnberg, ab 2011 in Halle. Zusatzqualifikationen in Seelsorge (Supervisorin und Kursleiterin, KSA, DGfP), in integrativer Therapie am Fritz Perls Institut, Trauerbegleitung (Bundesverband für Trauerbegleitung) und Palliative Care (Salzburger Akademie) und in systemisch-phänomenologischer Aufstellungsarbeit bei Thomas Geßner (Dipl. Theologe, Systemaufsteller DGfS). Auf dem kontemplativen Grieser Weg seit Anfang der 90-iger Jahre.

meine Kurse

Werner Sulzer

 Geboren 1967; Studium der Theologie in Regensburg und Freiburg; während des Studiums 1991 auf den kontemplativen Weg gestoßen und als tragenden Grund entdeckt; Priesterweihe 1994; seit 2010 Pfarrer einer ländlichen Gemeinde in der Oberpfalz; seit 2013 langsam in die Begleitung von Exerzitien hineingewachsen.

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